WISSENSSPEICHER

Bayerisches
Landesamt für
Denkmalpflege

Das visuelle Gedächtnis Bayerns

31.08. - 09.09.06

Chinas Terrakottaarmee

31.08. - 21.10.06

Das visuelle Gedächtnis Bayerns: Digitalisierung als Werkzeug der Erhaltung historischer Fotobestände

Das Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege wurde im Jahr 1887 begründet. Als institutionelle Fotosammlung ist sie somit eine der ältesten in Europa. Sie umfasst heute über 1,2 Millionen historische Fotografien. Den Kernbestand des Bildarchivs bilden rund 100.000 Gelatine-Trockenplatten, sogenannte Glasplatten-Negative, und 75.000 Albuminabzüge aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Sicherung dieser Bestände für die Zukunft stellt eine große konservatorische Aufgabe dar. Um einer akuten, und den gesamten Bestand bedrohenden Gefährdung entgegen zu wirken, wurde 2002 ein Verfahren entwickelt, das die digitale Erschließung der empfindlichen Medien auf besonders schonende Weise ermöglicht. Die Sicherung der fotografischen Information geschieht dabei ohne Hitze- und Druckbelastung auf optischem Weg. Zugleich erfolgt eine materialgerechte Unterbringung in einem klimatisierten Fotoarchiv. Mit der vergleichsweise kostengünstigen In-House-Digitalisierung verbinden sich entscheidende Vorteile: Die „Wanderschaft“ der Bestände in eine Fremdfirma kann vermieden werden, und der laufende Zugriff auf die Originale erübrigt sich. Avisiertes Ziel ist die Einbindung der digitalen Daten in ein offenes Info-Managementsystem.

31.08. – 09.09.06 I täglich 09.00-16.00
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Hofgraben 4, 80539 München, siehe Lageplan 05

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