Zehn Tonnen Hellas: Carl Rottmanns Griechenlandzyklus
Der zwischen 1838 und 1850 im Auftrag König Ludwigs I. von Carl Rottmann geschaffene Zyklus von 23 Landschaften Griechenlands war ursprünglich eines der Hauptwerke der Neuen Pinakothek. Mit der Zerstörung des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg verlor der Zyklus seine räumliche Einbindung in das Museum. Aus Anlass der 150-Jahr-Feier der Neuen Pinakothek vor drei Jahren konnte dank der Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ein neuer Saal für einen Großteil der Bilder geschaffen werden.
Eine Sonderausstellung zeigt nun die Entstehung und Geschichte dieses Hauptwerkes der Münchner Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. Ein Modell des zerstörten Rottmann-Saales der ehemaligen Neuen Pinakothek veranschaulicht dessen ursprüngliche Bedeutung.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden kunsttechnologische Ausführungen, die das ungewöhnliche Materialgefüge im Kontext der zeitgenössischen Diskussion zur Wandmalerei erklären. Die Beschädigungen des Krieges und die Geschichte der

