>detective_stories<
Die kunsttechnologisch orientierte Studioausstellung des Doerner Institutes erzählt spannende Detektivgeschichten: Sie handeln von Originalen, Repliken und Fälschungen, von verschollenen und übermalten Gemälden. Die Idee zur Ausstellung entstand durch das von Besuchern und den Medien immer wieder vorgebrachte Interesse an der Arbeit des Doerner Institutes in Forschung wie auch in der praktischen Restaurierung. Im Rahmen der Initiative »WISSENSSPEICHER. Konservierung, Restaurierung und Forschung in München« nimmt das Doerner Institut nun die Gelegenheit wahr, eine Facette seiner Tätigkeit einem größeren Publikum vorzustellen. Die Ausstellung >detective_stories< fokussiert dabei das Interesse der Besucher auf vier Maler: Jawlensky, Kokoschka, Schmidt-Rottluff und Kirchner. Die Aufmerksamkeit wird auf vier schmale Zeitfenster von wenigen Monaten oder Jahren und auf hochrangige, selten gezeigte Leihgaben gelenkt. Röntgenaufnahmen, Pigmentanalysen sowie bislang unveröffentlichtes Archivmaterial richten dabei das Interesse auf Aspekte der Maltechnik und der Entstehungsgeschichte der Kunstwerke. Das Material dokumentiert die Provenienz der Werke und macht normalerweise Unsichtbares sichtbar. Die sorgsam gewählten Beispiele demonstrieren, wie durch die Untersuchung der Originale

